![]() | 26. Dezember 2011 Aromatherapie bei Verlust des Geruchssinns? Hallo, ich habe eine Frage - vielleicht weiß jemand weiter ... Kann man Aromatherapie bei Verlust des Geruchssinns einsetzen? Es geht um eine ältere Dame, die sehr schlecht riechen kann (Essig riecht sie z. B. nicht). Die Schädigung des Geruchssinns kommt durch früher benutzte Putzmittel, die Chlorgase frei gesetzt hatten. Jetzt überlege ich, ob man bei einer solchen Schädigung noch Aromatherapie nutzen kann, oder nicht. Vielleicht hat jemand von Euch damit praktische Erfahrungen. Gern auch über PN. Herzlichen Dank! Mary |
![]() | 26. Dezember 2011 Dazu müsste man erst einmal wissen wie sehr die Nerven und das Gewebe überhaupt durch Chlorgase etc geschädigt sind. Zerstörtes Gewebe nach Jahrzehnten wieder aufzubauen dürfte nicht wirklich funktionieren. Wobei die Hoffnung sicher als letztes stirbt. Wie weit ist denn die Schädigung? Hast du da eine Ahnung? Was ist mit dem Geschmack? Vor allem kommt für dich nur Aromatherapie in Frage oder evtl auch anderes? May |
![]() | 26. Dezember 2011 Hallo! Ich habe damals gelernt, dass die Aromatherapie über das Limbische System wirkt und daher auch bei Patienten ohne Geruchsinn wirkt. Für manche Anwendungen ,z.B. Behandlung von Pilzerkrankungen, brauchst du den Geruch auch gar nicht. LG Frau muf |
![]() | 26. Dezember 2011 aromatherapie also dass qualitativ hochwertige, naturreine ätherische öle schaden können wäre mir jetzt ganz was neues. und glauben würde ich es eh nicht... synthetische düfte hingegen sind teufelszeug. |
![]() | 26. Dezember 2011 Hallo May, hallo Frau muf, ich weiß wirklich nicht, wie weit die Schädigung geht. Eine Revitalisierung des Gewebes wird sicher eher nicht zu erwarten sein. Mir kam "zufällig" Orangenblütenhydrolat unter die Finger und ich hatte mich dazu ein wenig informiert und gelesen, dass man es in der Aromatherapie zur Stimmungsaufhellung einsetzt. Und da fiel mir gleich eine Angehörige (70 +) ein, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes (multimorbide) und bei dem dunklen Wetter viel mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen hat. Dass die Aromatherapie über das Limbische System funktioniert, wusste ich. Aber ich war mir unsicher in Bezug auf: "hat man eine Nervenleitung ins Limbische System auch wenn der Geruchssinn stark geschädigt ist?" Wenn man den Geruchssinn nicht zwingend braucht, bestünden ja wirklich Chancen, über Aromen das Wohlbefinden zu steigern ... LG Mary |
![]() | 26. Dezember 2011 Ja Mary, ein Versuch ist es wert! und @ dieani: die Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenwirkstoffe, da muss man schon ein wenig aufpassen. Z.B. nie Pfefferminzöl bei Schlaganfallpatienten oder anderen zentralen Schädigungen, andere wirken wehenfördernd, ect...... |
![]() | 26. Dezember 2011 uuups danke |
![]() | 26. Dezember 2011 |
![]() | 27. Dezember 2011 aromatherapie? hallo mary nun da muss gewaltig was bei der dame zerstört worden sein. meinen vorrednerinnen gebe ich recht! ich denke aber mit aromatherapie bekommt sie das nicht hin. eher durch schüsslersalze. denn der mensch besteht von grund auf aus 79 verschiedenen salzen. und solche stoffe, wie du sie beschieben hast, zehren am körper. deswegen würde ich eher zu schüssler salzen tendieren um dieses depot eher wieder aufzubauen. jedoch denke ich weniger, dass es in diesem alter nochmals aufgebaut werden kann. zumal schüssler salze ja erst zu 25 stück erforscht wurden. aber das ist nur mein hinweis. liäbs griässli us züri gueti nacht wünschä asti |
![]() | 27. Dezember 2011 Geruchsinn + Aroma Meine Meinung zu der Interessanten Frage: bei der Dame scheint ja so einiges nicht in der Balance zu sein. 1) ich würde zuerst mit einen radiästhischen Testverfahren testen, auf welcher Ebene und in welchen Regionen die Schädigung vorliegt: 2) je länger das die Schädigung zurück liegt, desto schwieriger oder langwieriger ist die Regenerationsphase und intensiver die eigene Arbeit daran- 3) es wäre nicht uninterssant die Chakren und die Meridiane miteinzubeziehen. 4) Aromaöle ist sicher hier eine gute Sache, doch nicht über riechen, sondern über die Haut, in den entsprechenden Zonen und Punkten mit den dazugehörigen Düften. Dazu nur die allerhöchste Qualitätsstufe!!!!!! 5) es wäre mir NEU, das über Aroma und Schüssler, Neuronale Vernetzungen erstellt werden können, dies wäre hier sicher erforderlich. 6) NEUE Neuronalen Vernetzungen erstellen ist nach meiner Erfahrung möglich mit Akupuntur und Körperarbeit mit den unterschiedlichen zum Thema passenden Werkzeugen. 7) Ich wünsche viel Erfolg. Für weiter Fragen bitte PN. Tara |
![]() | 27. Dezember 2011 Hallo, Ihr Lieben, erst einmal herzlichen Dank für Eure Antworten! Ich schrieb ja schon, dass diese Dame multimorbide ist. Ich würde das schon der Palliativen Medizin zuordnen. Es geht also weniger darum, neuronale Verbindungen zu revitalisieren, sondern eher darum, Ihr diese Lebensphase so angenehm wie möglich zu gestalten. An den Einsatz von Schüssler-Salzen hatte ich auch schon gedacht. Aber aufgrund der Oberfläche könnten diese Tabletten nicht gestellt werden (in einer Dosette), sie würden zu schnell durch die normale Luftfeuchtigkeit "schmierig". Die sonstige Medikation ist mannigfaltig (17 Medikamente als Grundversorgung plus Sauerstofftherapie 24 Std - 3 L / Std.). Hinzu kommt, das die Dame dement ist und im Moment die Medikamenteneinnahme nur morgens direkt personell durch einen Pflegedienst überwacht wird und die Mittags- und Abendeinnahme nur dadurch Überwachung finden kann, in dem zu einem späteren Zeitpunkt die Fächer der Dosette überprüft werden können. Eine selbständige Einnahme (= aus verschiedenen Packungen etwas in der richtigen Stückzahl entnehmen und einnehmen) von verschiedenen Salzen oder Globuli kann die Dame nicht mehr bewerkstelligen. Somit könnte man nur Therapien anbieten, die freundlicher Weise durch die Pflegepersonen des Pflegedienstes Unterstützung finden und in den wenigen Minuten der zur Verfügung stehenden Pflegezeit auch durchführbar sind. Privat zu zahlende Therapien sind leider auch nicht möglich - die Patientin lebt von der Grundsicherungsrente ... Somit ist es schon recht schwierig mit den Möglichkeiten. Optimal bekommt man das sicher nicht hin ... Herzliche Grüße Mary |
![]() | 27. Dezember 2011 palliativ und Aroma Bei Palliativ kannst du alles einsetzten, was dem Mensch gut tut und keine Kraft abzieht. Da würde ich auch nichst auch garnichts psychich und logisch hinterfragen. Sondern nur tun, was gut tut. Der Dame alles gute auf dem letzen Weg. Tara |
![]() | 27. Dezember 2011 @ Mary Meinen Respekt dafür das du Dich der Dame angenommen hast. |
![]() | 27. Dezember 2011 @ Tara: Herzlichen Dank! @ mariamagdalena: Danke Dir für Dein Lob, wobei ich aus meiner Sicht nichts Außergewöhnliches tue. Sich um nahe stehenden Menschen (egal ob Angehörige oder Freunde) zu kümmern, gehört doch dazu (= ist dann doch ein Grundbedürfnis). Und dennoch habe ich mich gefreut ... |
![]() | 27. Dezember 2011 Ich schließe mich mariamagdalehna an, Hut ab. Bei dem Thema würde ich versuchen ihr mit Hilfe der Lichttherapie zu helfen. Strahlungen in bestimmten Frequenzen werden ganz normal in den dunkleren Monaten gegen die Winterdepression benutzt. Soweit ich weiß kann man dies durch bestimmte Frequenzlampen zu Hause selber nachstellen. Damit kenne ich mich allerdings nicht so gut aus. Da sollte aber der Behandelnde Arzt helfen können, zumindest könnte er dir einen Neurologen nennen der dir diese Frage beantworten und dann bei der Umsetzung helfen kann. Noch mehr Medikamente etc würde ich in diesem Fall auch lassen, macht die Situation ja nicht besser. Alles Gute für dich und die Patientin May |